Erste Erfolge, erste Tiefschläge
Ab 2014 nimmt Uwe an ersten Wettkämpfen im Hobby-Sport teil. Beim „Zeitfahr-Cup“ in Ostdeutschland erreicht er in den Jahren von 2014 bis 2016 jeweils den 2. Gesamtrang seiner Altersklasse, 2017 und 2018 sogar den Gesamtsieg. Angetrieben vom Wunsch, sich auch international im Wettkampf zu messen, setzt er seit Ende 2018 auf die Zusammenarbeit mit einem Trainer. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Anfang 2019 gewinnt er nicht nur den Titel des Brandenburgischen Landesmeisters im Einzelzeitfahren, sondern schafft in Slowenien auch die erfolgreiche Qualifikation für die WM in Polen im Zeitfahren und Straßenrennen. Das Einzelzeitfahren bei seiner ersten WM in Poznań beendet Uwe aufgrund Temperaturen von 38 °C, außerhalb seines „Wohlfühlbereichs“, nur als 13., im Straßenrennen landet er im oberen Drittel der Ergebnisliste.
Die Corona-Pandemie bringt Wettkämpfe zwar erstmal zum Erliegen, aber Training ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil seines Alltags. Sein ehrgeiziges Ziel: die Teilnahme an der WM 2023 in Glasgow. Auf eine fehlerfreie Vorbereitung ab Spätsommer 2022, folgt eine fehlerfreie Saison 2023 in der Uwe jedes Zeitfahren, an dem er teilnimmt, gewinnt. Die süßeste Belohnung ist schließlich die erfolgreiche WM-Qualifikation Anfang April am Neusiedler See in Österreich.
Aufgrund der erfolgreichen Resultate im Vorfeld, hofft er in Glasgow unter die Top 6 zu fahren. Am Ende ist es der undankbare 4. Platz und für Uwe die bitterste Stunde, die er bis dahin im Radsport erlebt hat. Das Schöne und Positive rückblickend ist, dass er in der Warteschlange zur Registrierung Marcel kennenlernt.
In der Saison 2024 vom Pech verfolgt, kann er nur an 3 Rennen teilnehmen.
Aber das Wort „aufgeben“ existiert nicht in Uwes Sprachgebrauch und diese positive Einstellung unterstreicht auch seine Aussage „Ich mache weiter, weil ich noch Ziele habe, und weil der Radsport so etwas Wunderbares ist“.